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Handbuch zum Maskendesign (Grundlagen)


Maskenvarianten/Maskenvariantengruppen

 

Mit dem Programm p463 – Maskenvarianten können Sie Maskenvarianten und Maskenvariantengruppen anlegen.

Die kleinste Größe hierbei ist die Maskenvariante – Eine Maskenvariante kann einer Maskenvariantengruppe zugeordnet werden.

Das Programm ist in zwei unterschiedliche Masken unterteilt:

1) Verwaltung von Maskenvarianten
2) Verwaltung von Maskenvariantengruppen

Zunächst befinden Sie sich in der Verwaltung der Maskenvarianten.

Im Standardumfang werden bereits bestehende Varianten und Gruppen ausgeliefert.

 

 

Verwaltung Maskenvarianten

Die bereits vorhandenen Varianten werden in der Suche dargestellt.
Diese können mit einem Doppelklick bearbeitet werden.
Für eine Neuanalage empfiehlt sich hier die Funktion „Duplizieren“ im Funktionsbereich.

Hierbei ist entscheidend, dass man bei Organisation einer abteilungsspezifischen Maskenvariantengruppe zwei Maskenvarianten benötigt.
Eine User-Variante und eine Lokale-Abteilungsvariante.
Für die User-Variante nehmen Sie als Basis die Standard-Variante „user_#SACH#“.
Für die Lokale-Abteilungsvariante nehmen Sie als Basis die Standard-Variante „local“.

 

Anlage User-Variante:


Sie müssen bei der Anlage der User-Variante darauf achten, dass bestimmte Datenfelder eindeutig benannt werden (siehe Screenshot). Dies wären die folgenden Felder:

Variante – Eindeutiger Variantenname (Schlüssel)
Beschreibung – Beschreibender Name zum Schlüssel
Speicherpfad in der Datenbank – Ablageverzeichnis in der Datenbank / im Dateiverzeichnis
Name des Cache – Speicherort im persönlichen Dateiverzeichnis für ein schnelleres Laden

 

Anlage einer Lokalen-Abteilungsvariante

Auch bei der Anlage einer abteilungsspezifischen lokalen Variante müsse Sie bestimmte Felder eindeutig benennen. Dies wären die folgenden Felder:

Variante – Eindeutiger Variantenname (Schlüssel)
Beschreibung – Beschreibender Name zum Schlüssel
Speicherpfad in der Datenbank – Ablageverzeichnis in der Datenbank / im Dateiverzeichnis

Hinweis: Ein Cache ist hier nicht notwendig – da dieser nur für ein schnelleres Maskenladen für User gedacht ist. Zudem macht es Sinn, den Fontgrößenfaktor anzupassen, sofern einige User mit größeren Schriftgrößen arbeiten. Das hat den Vorteil, dass beim Anpassen der Masken bereits darauf geachtet werden kann, dass in der großen Schriftart keine Scrollbalken entstehen und somit auch bei großer Schrift eine schöne Ansicht gewährt werden kann.

Verwaltung Maskenvariantengruppen

Über die Funktion „Verwaltung Maskenvarianten Gruppen“ gelangen Sie auf die zweite Maske des Programmes p463.



Die bereits vorhandenen Maskenvariantengruppen werden Ihnen in der Suche angezeigt.

Einer Gruppe werden Varianten zugeordnet – Unterhalb des Gruppennamens befinden sich die bereits zugeordneten Varianten.

Die Reihenfolge der Varianten innerhalb einer Gruppe definiert die Hierarchie wie die Maskenansichten untereinander vererbt werden.
Hierbei vererbt die unterste Variante ihre Ansichten auf die nächst höhere Variante.

 


 

Für die Neuanlage einer Maskenvariantengruppe verwenden Sie die Funktion „Neu“.

Einen Namen für die neue Gruppe können Sie frei definieren.

Für die Anlage einer neuen Gruppe müssen Sie über Variante eine bereits vorher angelegte Variante
definieren. Hier sollte der Name der vorher angelegten abteilungsspezifischen-lokalen Variante eingetragen werden.

Anschließend springen Sie zurück zur Übersicht und finden Ihre neue Gruppe samt Start-Variante vor.

 

Sie können nun über den rechten Bereich die weiteren Varianten Ihrer neuen Gruppe zu ordnen.
 

Im rechten Bereich werden Ihnen sämtliche Varianten angezeigt.
Die Zuordnung erfolgt über Drag&Drop.

Die Zuordnung sollte wie folgt aussehen:

 

 

Umschalten auf eine andere Maskenvariantengruppe oder auf die Masken eines anderen Benutzers

 

Über Das Kontextmenu "Maskenvarianten" kann aber auch der Punkt "Variante hinzufügen ..." gewählt werden.

In dem nachfolgenden Eingabedialog kann nun ein Sachbearbeiter und eine der festgelegten Masken-Variantengruppen ausgewählt werden.
Die ausgewählte Kombination aus Benutzer und Maskenvariantengruppe wird nun dem Kontextmenü "Maskenvariante" hinzugefügt.
Das Hinzufügen bleibt nur bis zum nächsten Neustart von ActiveSkin erhalten. Pro Sachbearbeiter wird dem Kontextmenü nur eine Maskenvariantengruppe hinzugefügt.

 

Festlegung der Start-Maskenvariantengruppe eines Benutzers

 

Durch Setzen der Variablen "SOGXmlMaskVar" kann eingestellt werden, mit welcher Maskenvariantengruppe ActiveSkin gestartet werden soll.
Sachbearbeiterbezogen kann über das Programm p003 - Sachbearbeiter- und Rechteverwaltung (sachv) diese Startgruppe übersteuert werden.
Zuletzt kann über die ActiveSkin Kommandozeilenoption "-mskvar xxx" eine Maskenvariantengruppe

festgelegt werden, die alle anderen Angaben übersteuert.
Ist keine dieser Möglichkeiten verwendet, wird "Initialwert" als Startgruppe eingestellt.

 

Recht zum Wechseln der Maskenvarianten und Benutzer

 

Seit dem Stand 12.2017 gibt es die Möglichkeit per recht zu verhindern, dass User in andere Maskenvarianten und Usermasken wechseln. Hierfür muss am Sachbearbeiter das Recht „changemskvar“ entzogen werden. Standardmäßig ist dieses Recht bei jedem User aktiviert.

Mit gesetztem Recht besteht die Auswahl per Dropdown

Mit entferntem Recht steht Dropdown nicht zur Verfügung

 

Centertechnologie

 

Die Center wurden unter anderen entwickelt, um eine bessere Übersicht der notwendigen Daten zu verschaffen. Hier spricht man von dem sogenannten one-screen-only. Das Prinzip davon ist, dass auf nur einer Maske/einem Programm gearbeitet wird und trotzdem die Vielfalt dieser Software eingesetzt werden kann. Die Center sind ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich meist nur in den Inhalten.

Das Kundencenter (Beispiel) besteht aus zwei Panel, dem Panel Kundencenter und dem Panel Übersicht. Im oberen Panel wählen Sie den Kunden an und sehen direkt die ersten Daten zu dem Kunden. Außerdem eignet sich dieses Panel um Funktionsbutton einzufügen.

Im Unteren Bereich (ObjectContainer) haben Sie die Möglichkeit eigene Daten, Listen und Charts zusammen zu stellen.

Bei der Bearbeitung der Masken wird zunächst auf die wichtigsten Funktionen eingegangen.

Funktionen als Buttons

Das obere Panel auf der Masken (Base_Panel01 (Kundencenter)) bietet sich an, um die wichtigsten Funktionen aus dem Funktionsbaum oder auch der Suche zu platzieren. Zunächst öffnen Sie mit der Tastenkombination „strg+e“ die erweiteren Kontextfunktionen. Beim zweiten betätigen der Tastenkombination gelangen Sie in den Bearbeitungsmodus. Das erkennen Sie an dem grün/roten markierten Feldern.

 

Sofern eine Zelle angesprochen wird, blinkt diese rot geld im Wechsel.

Nun können Sie die Funktion, die Sie in einer Zelle integrieren möchten, aus dem linken Bereich per Drag&Drop in eine freie Zelle ziehen. Die können auch bereits beschriebene Zellen überschreiben. Hier werden Sie von einem Warndialog darauf hingewiesen.

 

Die bekannten Funktionen aus dem p800 können ebenfalls auf die Maske gebracht werden.

Hinter dem Reiter (Tab) „Suche“ befinden sich sämtliche Funktionen. Auch hier gehen Sie mit der Tastenkombination strg+e in den Bearbeitungsmodus. Wie bei den Funktionen aus dem Funktionsbaum ziehen Sie die gewünschten Funktionen in die gewünschte Zelle im oberen Panel.

Die Funktion wird an dieser Stelle per Drag&Drop kopiert und bleibt somit in der Suche enthalten.

 

Anpassung der Reiterstruktur

Um die Reiter oder auch Tabs anzupassen öffnen Sie zu nächst, wenn nicht schon geschehen, die erweiterten Kontextfunktionen.

Mit der Aktivierung der erweiterten Kontextfunktionen wird ein Hammer sichtbar. Klicken Sie auf den Hammer.

Es öffnet sich ein neues Fenster. Hier erstellen Sie neue Reiter, bearbeiten bereits bestehende, löschen überflüssige oder aktivieren bereits gelöschte. Wichtig ist, dass an dieser Stelle „löschen“ deaktivieren bedeutet. Sie schalten einzelne Tabs nur unsichtbar.

Die einzelnen Tabs schieben Sie mit den Pfeilbuttons in die richtige Reihenfolge. Der Button „Top“ schieb den Tab an die erste Stelle in der Liste.

 

Bei der Neuanlage eines Tabs klicken Sie auf „Neu“. Es öffnet sich ein neues Fenster, wo die Eigenschaften dieses neuen Tabs definiert werden müssen.

Wichtig sind hier nur „Name des Tabs“ und „Text des Tabs“

„Name des Tabs“ ist der technische Name des Tabs, für die Anzeige im Center irrelevant. Trotzdem verwenden Sie hier bitte einen sprechenden Begriff, der mit der tatsächlichen Überschrift übereinstimmt.
„Text des Tabs“ stellt die tatsächliche Überschrift des Tabs dar. Wenn Sie viel mit der Tastatur arbeiten, gibt es hier die Möglichkeit, eine Ansprungmarke zu definieren. Mit einem &-Zeichen vor dem Buchstaben, den Sie mit der Tastatur anspringen wollen, legen Sie diese fest.

Ansprungmarken können Sie auf die gleiche Weise auch für Feldbeschriftungen, Ankreuzfelder und Schaltflächen vergeben. Derselbe Buchstabe darf dabei mehrfach vorkommen: Mit Alt und dem Buchstaben springen Sie zum ersten Element mit dieser Marke, mit jeder weiteren Betätigung zum nächsten und nach dem letzten wieder zum ersten.

Eingabe- und Ankreuzfelder erhalten dabei den Eingabefokus, Reiter werden angewählt. Schaltflächen erhalten nur den Fokus und werden nicht ausgelöst; auslösen können Sie sie anschließend mit der Leertaste.

Um einen Untergeordneten Tab zu erstellen wird der Text des Tabs wie folgt dargestellt:

Nachdem Sie einen neuen Tab erstellt haben ist dieser ohne jegliche Konfiguration. Es wurde automatisch ein Panel erstellt in den Sie nun einen ObjectContainer integrieren können.

Integration von Designklassen mit Feldprüfung

Für jede Zelle, die einen Control enthält kann definiert werden, welche Designklasse zur Darstellung verwendet wird. Die Designklasse entscheidet dabei über die verwendeten Vordergrund- und Hintergrundfarben, sowie den verwendeten Font.

 

 

Mit den dynamischen Designklassen ist es möglich an Stelle eines festen Designklassen-Namens auch eine Formel zur Berechnung einer dynamischen Designklasse hinterlegen.
Verwenden sie die Auswahlschaltfläche "fx" um in den Dialog zur Hinterlegung einer Formel zu gelangen. Aktivieren sie dort die Schaltfläche "Berechneter Ausdruck".

 

 

Die Nutzung der Designklassen und Dynamischen Designklassen ist auch bei einfachen Datenfelder oder auch Trefferlisten möglich. Als Beispiel im Folgenden die farbliche Darstellung des Status im Kundencenter.

 

Über „Funktion“ wird die IfElse Funktion ausgewählt. Die IfElse Funtkion beinhaltet einen Boolwert (Ausgangswert), Truewert und Falsewert. Den Boolwert ersetzen Sie durch ein Datenfeld. Löschen Sie den Begriff Boolwert aus der Formel raus und ersetzen Sie diesen über den Button „Datenfeld“ durch ein Datenfeld. In diesem Beispiel wird das Datenfeld Status hinzugefügt. Der Truewert ist eine bereits angelegte Designklasse, genauso wie der Falsewert. Zu nutzen sind innerhalb dieser Funktion die bekannten Vergleichsoperatoren (siehe SOG Hilfe – Ausdruck Designer).

Mit „Ausdruck testen“ können Sie prüfen, ob Ihre Eingabe fehlerfrei ist.

Wenn Sie einen Schritt weiter gehen wollen, können Sie auch eine verschachtelte Funktion erstellen.

Dies verwenden Sie zum Beispiel, wenn Sie die unterschiedlichen Status im Kundencenter unterschiedlich farblich darstellen möchten.

 

Neuanlage von Designklasssen

Für die Anlage neuer Designklassen (Farben) muss im ersten Schritt auf die Standard Ansicht gewechselt werden. Mit erweiterten Kontextfunktionen gelangen Sie über den Menüpunkt Design zur Auswahl der farblichen Ansichten in SOG ERP.

Wenn der Wechsel erfolgt ist gehen Sie über den Menüpunkt Design in „Designklassen bearbeiten“

Hier können Sie bereits vorhandene Designklassen markieren und bearbeiten. Wenn Sie eine neue anlegen möchten, klicken Sie auf „neu“.

Zunächst geben Sie der Designklasse einen Namen. Die Designklasse wird angelegt und kann nun bearbeitet werden.

Sie können die Hintergrund- und Vordergrund Farben definieren, sowie die Schriftart und Schriftgröße. Sofern Sie für einen Funktionsbutton eine Designklasse anlegen möchten, nutzen Sie den Bereich „D Buttons“. Mit Vergabe dieser Designklasse wird nur der Button farblich hervorgehoben und der restliche Inhalt der Zelle bleibt in seiner Ursprungsfarbe.

Hinweis: Erstellen und Bearbeiten von Designklassen immer in der Ansicht Standard.

Integration und Anpassung von Containerelementen

 

Voraussetzung für die Nutzung von Containerelementen ist ein ObjectContainer. In bereits vorhandenen Tabs (Übersicht, Statistik...) können Containerelemente verändert oder ausgetauscht werden.

Mit einem rechts Klick auf ein leeres oder bereits vorhandenes Containerelement erscheint die Funktion „Containerelement objcont.2.0 festlegen“.

Es öffnet sich ein neues Fenster. Hier können Sie zwischen mehreren Gruppen wählen.

Chart, Container und Pegel dienen zur bildlichen Darstellung von Werten und Statistiken. Die Daten zwischen denen Sie wählen können stammen aus dem Kundenstamm (p842). Die Listen, Ihnen evtl. bekannt als Suchen, stehen in irgendeiner Beziehung zum Kundenstamm.

Wenn Sie sich für ein Element aus einer Gruppe entscheiden haben (einmal anklicken) erscheint im unteren Bereich ein Titel für dieses Containerelement. Diesen Titel können Sie verändern und mit „Ok“ abspeichern.

Sie gelangen wieder auf die Maske des Kundencenters mit dem eingefügten Containerelement.

Um die eingefügt Liste zu bearbeiten, sprich Spalten zu entfernen oder einzufügen, vergrößern Sie dich Ansicht über die Lupe. Sofern der ObjectContainer über die gesamte Maske erstellt wurde vergrößert sich auch das Containerelement über die gesamte Maske.

 

Einbettung einer Menüselektion

Ein zusätzlicher Vorteil der Center ist die direkte Verbindung zu anderen Programmen, die für die Anwender von Bedeutung zur weiteren Bearbeitung sind. Hierfür legen wir in einem freien Bereich ein weiteres Containerelement aus der Gruppe „Daten“ an – Menu (Programmstart)

Zunächst sehen Sie den Programmstart wie Sie ihn von der Startseite kennen.

Nun muss im Programmp401 (Menüauswahl) eine neue Menüselektion angelegt werden.

Klicken Sie links auf die Funktion „neue Selektion hinzufügen“ und benennen Sie diese. Sofern auch andere User diese Selektion bearbeiten sollen, müssen Sie die Gruppenberechtigung und die Allgemeine Berechtigung auf „schreiben“ setzen.

Im nächsten Schritt fügen Sie dieser Selektion Programm hinzu. Sie geben den Programnamen im Selektor ein und fügen dieses Programm entweder per Doppelklick oder über die Funktion „Hinzufügen“ unterhalb der Trefferliste hinzu. Sobald Sie alle gewünschten Programme in Ihrer Selektion aufgenommen haben speichern Sie diese mit der Funktion „weiter“. Anschließend findet im Center die Zuordnung statt. Mit erweiterten Kontextfunktionen ist oben links am Containerelement ein Hammer zu sehen. Mit dem Hammer öffnen Sie Eigenschaften. An erster Stelle können Sie in der Auswahl eine Menüauswahl definieren.

Nach Speicherung der Menüauswahl ändert sich die Ansicht des Containerelements direkt.

Hinweis: dieses Containerelement stellt keinen direkten Bezug zum Kunden/Artikel her. Die Programme öffnen sich aus den Centern ohne Vorbelegung.

Einbettung von Centerelementen in anderen SOG ERP Programmen

Die Centerelemente können auch in andere Programme in SOG ERP eingebaut werden. Beispielsweise ein Terminraster im p102 auf Positionsebene oder im p311 eine Lagersuche. Im p102 ist es wie bereits im Kundencenter gelernt. Sie gehen in die tiefere Konfiguration des übergeordneten Panels und markieren eine leere Zelle. In dieser Zelle können Sie mit dem Assistenten ein ObjectContainer mit Artikelbezug erstellen.

Im p311 kann leider nicht mit dem Assistenten gearbeitet werden. Dies muss manuell umgesetzt werden. Wie auch an anderen Stellen der Software greifen wir auch hier auf bereits vorhandenes zurück. Sie können Sich beispielsweise aus Programmen wo bereits ein ObjectContainer mit Artikelbezug integriert wurde den Text herauskopieren und anpassen.

Wichtig: Die Datenfelder heißen nicht in allen Programm gleich. Im p311 heißen die Datenfelder Artikel ID = art und Satzart=sa. Dahingehend muss der Text im p311 angepasst werden.

Konfiguration SOG ERP Suchen und Trefferlisten

 

Wie aus anderen Bereichen der Software bekannt, kann in dieser Ansicht die Trefferliste angepasst werden. Über den Hammer    können in beiden Bereichen (Trefferliste und Selektor) Spalten/Felder hinzugefügt oder entfernt werden.

Im Selektor kann zunächst per Dropdown ein Operator gewählt werden. Im editierbaren Feld darunter wird der zum Operator passende Wert eingetragen. Beispiel in einer Kundensuche:

Zeige mir alle Kunden an, deren Ortsname mit „h“ beginnt.

Zusätzlich kann die Suche über den Datenfilter erweitert werden. Mit dem Datenfilter ist es möglich, und/oder Anfragen zu erzeugen.

Dafür muss erst der Filterbereich mittels des weißen Filtersymbols aufgeklappt werden. Anschließend können Sie konkrete Werte aus der Trefferliste dort reinziehen per Drag&Drop.

 

Beispiel:

Zeige mir alle Kunden an mit der PLZ 20313 ODER 20095.

Beispiel 2:

Zeige mir alle Kunden mit der PLZ 20313 UND 20095. Da ein Kunde nur eine PLZ haben kann, wird hier nichts in der Trefferliste angezeigt.

 

Es fällt auf, dass in den unterschiedlichen Fällen die Ausrichtung der ausgewählten Felder abweicht. Bei der ODER Abfrage werden die Felder untereinander positioniert. Bei der UND Abfrage werden die Felder nebeneinander positioniert.

Sie können diesen Filterbereich ebenfalls abspeichern. Hierfür muss für jeden Bereich, Trefferliste, Datenbereich und Selektor, ein Name vergeben werden. Damit die drei Bereiche miteinander verknüpft werden, müssen diese von unten nach oben abgespeichert werden.

Kopieren/Ersetzen von Suchen und Trefferlisten

 

Mit den geöffneten Kontextfunktionen können Sie den eingestellten Selektor sowie die Konfiguration der Trefferliste kopieren und ersetzen.

Im Bereich des Selektors einen rechts Klick und den Menüpunkt „Auswahl kopieren“ auswählen.

Um diesen an anderer Stelle wieder einzufügen, Beispielsweise in der Local Maskenvariante, finden Sie an der gleichen Stelle unterhalb des Punktes „Auswahl kopieren“ den Punkt „Auswahl ersetzen“.

 

Bei den Trefferlisten ist es ähnlich, da es sich hier um eine Tabelle handelt müssen Sie zunächst per rechts Klick in den Menüpunkt „Tabelle“ und anschließend den Punkt „Kundenstamm Ansicht kopieren“. Die Funktion zum Ersetzen befindet sich an der gleichen Stelle.

 

Exportieren von Trefferlisten

Das exportieren von Trefferlisten ist von einem Recht und einer Lizenz abhängig.

Oberhalb einer Trefferliste gibt es ein Symbolmenü. Das gekennzeichnete Symbol öffnet einen neuen Dialog:

Hier können Sie die Datei in bestimmte Formate exportieren. Beim Export werden sowohl Bilder als auch Designklassen mitgenommen. Sofern Sie keine Formatierungen übernehmen möchten, müssen Sie das Datenformat CSV auswählen. Beim Export von XLSX Open XML Format werden sämtliche Formatierungen übertragen.

 

Aggregate: Trefferlisten um intelligente Datenfelder erweitern

 

Zur Erstellung eines Aggregates gehen Sie über den Hammer in die Konfiguration der Trefferliste.
Sie markieren in der linken Hälfte ein Datenfeld und klicken auf die Funktion „Neues Aggregat“

Nun gehen Sie in die Eigenschaften dieses Aggregates.

Im Bereich „Überschrift“ geben Sie dem Aggregat einen Namen. Um mit diesem Aggregat nun ein berechnetes Feld zu erstellen muss zunächst die „Zeilen Aggregatsfunktion“ auf „ExpandNumericValue“ geändert werden. Nur so ist es möglich in dem Aggregat zu rechnen.

 

Anschließend gehen Sie über die drei Punkte im Feld „Zeilen Aggregatsfeld“ in die Formelerstellung. Sie können Sie entweder mit den vorhandenen Funktionen rechnen, oder aber auch mit einfachen Datenfeldern.

In dem Beispiel multiplizieren wir den Effektivbestand mit dem Bewertungspreis.

Über „Datenfeld“ werden die benötigten Datenfelder ausgewählt. Mit der Funktion „Ausdruck testen“ wird die Berechnung für die markierte Zeile in der Trefferliste durchgeführt. An dieser Stelle kann mit den bekannten Rechnungszeichen/ Operatoren gearbeitet werden.

In den Eigenschaften des Aggregates kann zusätzlich ein Format für dieses Aggregat definiert werden. Die gängigen Formate finden Sie in unserer Hilfe (F1)

In einem Aggregat können Sie auch dynamische Designklassen definieren um den Wert farblich hervorzuheben.

Tipps und Tricks

Tastenkombinationen

 

Zweite Instanz starten: alt +

Zweites SOG ERP Starten: Entwicklungsumgebung –> pn –new

Eigenschaften im Selektor bearbeiten: Strg + g

Wechsel des Oberflächen Designs: strg + d

Masken refresh: strg+5

Beanspruchung zusätzlicher Zellen:strg+ pfeiltasten