Um sicherzustellen, dass bestimmte Benutzer immer mit einer definierten Maskenkonfiguration arbeiten, wurde eine Steuerung eingeführt, die Veränderungen von Maskenkonfigurationen beim nächsten Start der Anwendung verwirft. Dies ermöglicht es, situativ die Maskenkonfigurationen anzupassen, die dann beim nächsten Start zurückgesetzt werden. So können langlebige Änderungen zentral in übergeordneten Maskenvarianten (z. B. abteilungsspezifisch, installationsspezifisch) vorgenommen werden, sodass alle Benutzer mit den gleichen Masken arbeiten.
Wenn in einer Maskenvariante die Option "Schutz" auf "Löschen bei Start (DeleteOnStartup)" gesetzt ist, wird eine Sonderbehandlung aktiviert. Diese Einstellung sorgt dafür, dass bei jedem Start von SOG ActiveSkin die benutzerbezogenen Konfigurationen verworfen werden.
p462 - Maskenvarianten Gruppenzuordnungen (mskvargrp)
Beim ersten Ableiten einer benutzerbezogenen Maskenvariante wird die Option "Schutz" aus der Basis kopiert. Besitzt der Benutzer zu dieser Zeit jedoch das SOG ERP Recht "ASPMsk" wird die abgeleitete, benutzerbezogene Maskenvariante kein "Löschen bei Start" erhalten. Der Benutzer besitzt somit die Möglichkeit Maskenanpassungen längerfristig zu speichern.
Bekommt ein Benutzer nachträglich das Recht ASPMsk, wird beim nächsten Start von ActiveSkin die Option "Schutz" aus der Maskenvariante entfernt, sofern diese gesetzt ist. Hat ein Benutzer das ASPMsk Recht nicht, so entscheidet der aktuelle Inhalt von "Schutz" ob die Konfigurationen der Maskenvariante gelöscht werden, oder nicht.
Wird das Recht ASPMsk nachträglich entzogen, findet keine automatische Anpassung der Einstellung "Schutz" der Maskenvariante statt. In diesem Fall sind die Maskenvarianten zusätzlich manuell im p462 anzupassen.
Festgeschriebene Änderungen werden über die Versionsverwaltung des Configstore gelöscht (logisch). Nicht festgeschriebene Änderungen werden unwiderruflich gelöscht.