Die Variante artikelbezogene Partienummer ermöglicht es, relativ kurze alphabetische Partienummern mit geringer Wahrscheinlichkeit von Fehleingaben zu erzeugen.
Grundprinzip ist die Vorgabe einer Basispartienummer, die für alle Artikel gleich ist und deren Modifikation bei der Vergabe neuer Partienummern über eine Umsetzungstabelle erfolgt, bei der als Folgebuchstabe jeweils ein auf der Eingabetastatur möglichst weit entfernt liegender Buchstabe gewählt wird.
Beispiel:
Basispartienummer = aaa und Umsetzungstabelle = a>c, c>b und b>a ergibt folgende Partienummernfolge:
1. Partienummer = aaa
Nächste Partienummer wird ermittelt durch Modifikation der letzten Stelle, aus aaa wird aac, aus aac wird aab. Erreicht eine Modifikation wieder den Basiszustand (hier durch die Modifikation b>a), wird die Modifikation auf der jeweils davorliegenden Stelle durchgeführt. Die FolgePartienummern zu aab lauten also aca, acc, acb, aba, abc, abb, caa usw.
Bei der Einrichtung der Umsetzungstabelle ist unbedingt darauf zu achten, dass ein geschossener Kreis entsteht, der irgendwann wieder zum Buchstaben in der Basispartienummer führt. Falsch wäre für das Beispiel eine Umsetzungstabelle a>c, c>b, b>d, da der Anfangsbuchstabe a nicht wieder erreicht wird und für d kein Folgebuchstabe definiert ist.