Die Artikelanwahl besteht im Kern aus zwei verschiedenen Komponenten, die es möglich machen Artikel zu identifizieren. Der wichtigste Teil davon sind die Anwahlbegriffe. Über diese können verschiedene Merkmale mehrsprachig definiert und zugeordnet werden. Sie bilden den Kern der Artikelanwahl und sind zwingend zu pflegen. Der andere Teil sind Referenzfelder aus dem Artikelstamm, welche direkt in die Anwahl mit eingebunden werden können.
Die Pflege der Artikelanwahlbegriffe findet im Programm c165 - Artikelanwahlbegriff- und Kopfsuche (artanwbegsu) statt.
Wir beginnen damit einen neuen Kopfbegriff anzulegen, indem wir die Funktion "Neuer Begriffkopf" aufrufen.
In der folgenden Maske kann in dieser Aufrufvariante immer die Bezeichnung des Kopfbegriffes geändert werden, als auch darunter ein neuer Begriff angelegt bzw. bearbeitet werden.
In das Feld "Anwahlwert" tragen Sie den Wert ein, der später in der Artikelanwahl eingegeben werden soll, hier empfiehlt sich ein kurzer prägnanter Wert, wie z. B. ein Kürzel oder ein einzelner Buchstabe, um eine schnelle Bedienung des Controls zu ermöglichen.
Über das Feld "Langbezeichnung" können Sie dann eine beschreibende Bezeichnung zum Anwahlwert hinterlegen. Dieser wird neben der Erklärfunktion auch in den Artikeltexten wiederverwendet um z. B. Beschreibungen auf Auftragsbestätigungen zu erzeugen.
Zum Schluss kann noch eine Sprache ausgewählt werden, für die dieser Wert gilt. Sie können verschiedene Sprachen für den gleichen logischen Begriff anlegen, indem Sie entweder die Funktion "Weitere Sprache" nutzen oder wenn Sie in der Suchmaske sind, nach Selektieren eines Begriffes die Funktion "Neuer Sprachbegriff" aufrufen. Wenn Sie weitere logische Begriffe pflegen wollen, so müssen Sie nach Selektion des entsprechenden Begriffskopfes die Funktion "Neuer logischer Begriff" aufrufen.
Wenn es sich um den ersten Begriffkopf handelt, den wir anlegen, so ist dieser automatisch der Masterbegriffkopf. Damit ist gemeint, dass über diesem Kopf zugeordnete Begriffe später die verschiedenen Strukturen der Anwahl anwählbar werden. Hier sollten also Begriffe gepflegt werden, die sich grundsätzlich voneinander in ihrer Art unterscheiden.
Es macht keinen Sinn, in den Masterbegriffen Werte anzulegen, denen später dann eine gleiche Struktur zugewiesen wird, dann kann man diese auch zu einer Einzigen zusammenfassen.
Ein gutes Beispiel für verschiedene Begriffe wäre:
Vasen, Kerzen und Grußkarten.
Ein schlechtes Beispiel wäre:
Damenschlittschuhe, Herrenschlittschuhe, Kinderschlittschuhe (Hier wäre es besser einen Begriff Schlittschuhe zu wählen und in der Struktur ein Merkmal aufzunehmen (Herren, Damen, Kinder).
Nachdem Sie also alle verschiedenen Masterbegriffe angelegt haben, die Ihr Artikelsortiment in Varianten einteilen soll, empfiehlt es sich, einzelne Ausprägungen als neue Begriffköpfe anzulegen und dort auch weitere Begriffe zu pflegen.
Darunter fallen Dinge wie z. B. Farben, Materialien und Saison.
Diese Begriffköpfe können beliebig oft in verschiedenen Strukturen verwendet werden und es empfiehlt es sich auch dies zu tun. Somit können Sie dann leichter nach Artikel mit der gleichen Ausprägung suchen (z. B. Farbe = Rot), Pflegen von Übersetzungen muss nicht mehrfach vorgenommen werden und es wird eine einheitliche Begriffsbildung durchgesetzt.