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Erstellung eines Formular Hintergrundbildes


Bevor mit SOG Forms ein Formular designt werden kann, muss ein Hintergrundbild erstellt werden. Ohne Hintergrundbild kann kein Formular erstellt werden, da Ihnen sonst die Angaben fehlen wo Datenfelder platziert werden müssen.

Vor dem Einscannen des Hintergrundbildes sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wofür das Bild später verwendet werden soll. Soll das Bild beim Ausdruck der Formulare tatsächlich mit gedruckt werden, sollte eine höhere Auflösung verwendet werden, als wenn das Bild nur während des Designs als Hintergrund zum Positionieren der Felder dienen soll.

Verwenden Sie das Bild nur als Hintergrund zum Formulardesign, sollten Sie eine möglichst kleine Auflösung beim scannen wählen, da der Hauptspeicherbedarf, und damit die Performance von SOG Forms, stark von der Größe der verwendeten Bilder abhängig ist. Experimentieren Sie mit verschiedenen Auflösungen. Eine Auflösung von "200" DPI scheint dabei ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Bildgröße zu sein.

Soll das Bild später tatsächlich mit ausgedruckt werden, sollte eine höhere Auflösung verwendet werden. Auch hier gilt aber: Verwenden Sie eine möglichst kleine Auflösung. Scannen Sie die Dokumentenquelle, und drucken Sie diese mit einem beliebigen Bildprogramm (z.B. hhview) auf Ihrem Zieldrucker aus. Erhöhen Sie die Auflösung beim scannen soweit, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, oder vermindern Sie die Auflösung soweit, wie es gerade noch akzeptabel ist. Eine kleiner Bildauflösung ist für die Formularerstellung und für den späteren Ausdruck der Formulare immer empfehlenswert.

Achtung: Eine nachträgliche Änderung des Hintergrundbildes kann zur Folge haben, dass alle Datenfelder neu platziert werden müssen.

Achten Sie beim scannen des Formulars unbedingt darauf, dass die Vorlage gerade eingescannt wird. Benutzen Sie zur Kontrolle des gescannten Bildes ein einfaches Bildverarbeitungsprogramm wie "mspaint". SOG Forms geht davon aus, das eine Formularvorlage gerade eingescannt worden ist! Ein nachträgliches drehen der Vorlage über ein externes Bildbearbeitungsprogramm ist zwar möglich, führt aber zu unnötigen Qualitätsverlusten.

SOGForms enthält selbst keine Funktionen um Vorlagebilder zu bearbeiten. Verwenden Sie hierzu einschlägige Programm zur Bildverarbeitung. Viele Funktionen lassen sich bereits mit dem Standard Windows Bildbearbeitungstool "mspaint" realisieren. Schon mit diesem Programm können Sie z.B. Flecken auf der Vorlage entfernen, Linien nachziehen, oder einzelne Buchstaben ausbessern. Müssen komplexe Farbveränderungen vorgenommen werden, sollten Sie aber lieber ein mächtigeres Bildbearbeitungsprogramm einsetzen.

Über eine "Scharfzeichnungsoption" in der Scannersoftware lässt sich die Qualität einer gescannten Vorlage verbessern.
Für farbige Vorlagen verwenden sie eine möglichst hohe Farbtiefe.

Speichern Sie die Bilder in einem möglichst verlustfreien Format. Im "JPG" Dateiformat werden Bilder verlustbehaftet komprimiert. "JPG" ist vor allem für Fotos gedacht, nicht jedoch für Formulare. Nutzen Sie besser "TIF" oder "PNG". Die Größe des Bildes im Dateisystem hat nicht direkt etwas mit der beim Arbeiten mit dem Bild benötigten Größe des Hauptspeichers zu tun, da alle Bilder beim Öffnen grundsätzlich vollständig dekomprimiert werden, um damit arbeiten zu können.

SOGForms unterstützt zur Zeit folgende Grafikformate (Standardendungen): "bmp", "tif", "gif", "png" und "jpg". Andere Grafikformat können evtl. auch angezeigt werden, wenn diese vom MS .NET Framework unterstützt werden.

Namensgebung


Bei der Namensgebung von SOG Forms-Dateien ist folgendes zu beachten:

Der XML-Datenstrom mit dem SOG Forms aufgerufen wird, enthält auf oberster Ebene (XML Root Node) den Namen des Datenstroms, z.B. "Rechnung". Alle Formulare, die diesen Datenstrom aufbereiten können, müssen unterhalb des aktuellen Projektes im Verzeichnis "SOGForms" im Unterverzeichnis "Datenstromname" abgelegt sein. Also z.B.: "s:\vacos\SOGForms\Rechnung".
Wahlweise kann auch ein weiteres Verzeichnis angelegt werden, dass den Namen der lokalen Environmentdomäne trägt (Inhalt der Variablen HHENVDOMAIN). Auch dort wird nach Formularen zur Aufbereitung eines Datenstroms gesucht, z.B. (s:\vacos\SOGForms\soghh\Rechnung\). Andere und weitere Verzeichnisse können über die firmenbezogene Variable "FRMPATH" konfiguriert werden.

Unterhalb dieser Einstiegsverzeichnisse können beliebige weitere Unterverzeichnisstrukturen angelegt werden.

Wird der Eingabedatenstrom mittels XSLT transformiert, wird das Formular unter dem neuen Datenstromnamen gesucht.

Die Bilder, die zu einem SOG Forms-Formular gehören, müssen den gleichen Dateinamen haben wie die Formulardefinition und müssen in dem gleichen Verzeichnis wie das SOG Forms-Formular liegen. Hat das zu einem Formular gehörende Bild eine der von SOG Forms unterstützten Standardendungen, wird das Bild automatisch gefunden. Andere Endungen können über die Formulareigenschaften eingegeben werden.

CSharp (CSharp) Laufzeitscripte müssen ebenfalls im Verzeichnis des Formulars liegen, und tragen die Dateiendung ".cs".

Formulare, die als Aufbereitungseinstieg dienen können (Seite 1), dürfen nicht die Zeichenkette "_ff.sogform" in ihrem Namen aufweisen. Folgeformulare (Seite 2 und folgende), sowie Unterformulare, müssen die Zeichenkette "_ff.sogform" im Namen enthalten. Die Dateiendung für Formulare lautet: ".sogform".

Ein als Designvorlage dienender XML-Datenstrom sollte die Dateiendung ".sogformxml" haben. Ein SQL, der für SOG Forms erstellt wurde, die Endung ".sogformsql". Der Name der SQL-Datei legt dabei auch den Namen des enthaltenen Datenstroms fest. Verwendet wird hierfür der Anfang des Namens der SQL-Datei bis zum ersten Punkt in Kleinbuchstaben.

Die Steuerdateien für den Zugriff auf externe Klassenbibliotheken tragen den Namen des Datenstroms, die Endung ".sogformref" und liegen in dem Verzeichnis "config.basis" unterhalb des aktuellen Projektes (z.B. s:\vacos\config.basis\Rechnung.sogformref).