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Administrationscenter (p507)


Das Administrationscenter dient allgemein der Überwachung der Systemumgebung. So können Funktionen konfiguriert werden, die beispielsweise die Erreichbarkeit eines Servers oder den Füllstand einer Festplatte überwachen. Ebenfalls ist es möglich, zum einen Tabellengrößen zu kontrollieren um für den Fall, dass eine Tabelle zu groß wird, rechtzeitig reagieren zu können, zum anderen Auftragstabellen auf das Alter der Einträge zu überprüfen, um Verzögerungen zu vermeiden.

 

Wenn das p507 - Administrationscenter (admc) gestartet wird, steht Ihnen ein Reiter Übersicht zur Verfügung, auf den die von Ihnen gewünschten Pegel konfiguriert werden können. Die weiteren Reiter beinhalten die möglichen Pegel und eine Übersicht über die Indikatoren als Liste. Des weiteren sind im oberen Teil nützliche Funktionen als Button zum direkten Start konfiguriert.

 

 

Konfiguration der Überwachung


Die Konfiguration der Überwachungen - im Weiteren als Indikatoren bezeichnet - erfolgt im Programm c038 - Einrichtung von Pegelparametern (gaugsu). Dort sind auch die möglichen Aktualisierungstypen erläutert.


Der Dialog bietet die Möglichkeit einen neuen Indikator zu konfigurieren und vorhandene Indikatoren zu bearbeiten. Er ist direkt über Doppelklick auf bestehende Indikatoren zu erreichen oder muss im c038 - Einrichtung von Pegelparametern (gaugsu) angelegt werden.

 

Überwachung


 


Um die Überwachung zu starten muss das AdminCenter mit dem Kommando admc,upd gestartet werden. Sonst erfolgt eine Aktualisierung der Indikatoren nur durch starten des SOGERPSrv.

Status des Indikators:


Um die Färbung der Statusindikatoren und der Prozentspalte in der Gesamtübersicht zu realisieren erhält der Indikator intern einen Status. Dieser nimmt den Wert Null an, für den Fall, das der aktuelle Wert unter dem Warnbereich liegt und der Indikator aktuell ist. Falls er in dem Warnbereich liegt oder die letzte Aktualisierung länger als die 3-fache Aktualisierungszeit zurück liegt, hat der Status den Wert 1. Liegt der Wert über dem Endwert 1 oder liegt die letzte Aktualisierung länger als die 5-fache Aktualisierungszeit zurück hat der Status den Wert 2.
Für die Aktualisierungstypen 3-9 ist zusätzlich noch das Alter der Tabelleneinträge oder das Alter der Dateien ausschlaggebend für den Status. Für diesen Faktor existiert der mit Start- und Endwert 2 festgelegte Warnbereich. Liegt das Alter unter diesem Warnbereich, wird der Status nicht verändert, liegt er in dem Bereich und ist der bisherige Status nicht 2, wird der Status auf 1 gesetzt, liegt er darüber, so ist der Status 2.

Konfiguration eines Pegels:


 

Für die Anzeige der Indikatoren als Pegel stehen die im Hilfepunkt Typen der Aktualisierung zur Verfügung!

In dem Feld Titel wird der Name des Pegels angegeben. Dieser wird auch als Überschrift in der Anzeige verwendet.
Bei den Aktualisierungstypen 1,2,3, 9 und 10 muss im Feld Parameter der Name des Indikators angegeben werden. Bei den anderen wird der Parameter automatisch gesetzt. Wird der Name nicht angegeben kann kein Wert angezeigt werden.

 

Konfiguration einer Liste:


Die Konfiguration einer Listenansicht erfolgt analog zur Konfiguration eines Pegels. Für die Aktualisierungstypen 4,5,6,7,8 und 9 werden die in der Tabelle die vorhandenen Einträge angezeigt um z. B. Aufträge die nicht verarbeitet worden sind zu erkennen. Für die Überwachung 3 ist ebenfalls eine Listenansicht verfügbar, in der vorhandene Dateien angezeigt werden.

Überwachung im SOG ERP (VACOS)-Service


Um auf Ereignisse auch ohne das AdminCenter aufmerksam zu werden, kann die Überwachung auch über SOG ERP (VACOS)-Service gestartet werden. Besonderheiten bei der Überwachung in SOG ERP (VACOS)-Service:

ACHTUNG:

  • Eine Benachrichtigung findet nur statt, wenn der aktuelle Wert des Indikators den Meldewert überschreitet oder falls der Status des Indikators = 2 ist.

    Wird das Problem nach einer Benachrichtigung nicht gelöst, so wird nach Ablauf des Meldungsintervalls erneut eine Benachrichtigung durchgeführt.
    Stellt die Überwachung fest, dass der Meldewert wieder unterschritten wurde, so wird der Benachrichtigungsmechanismus wieder „scharf“ geschaltet, sodass bei erneutem Überschreiten wieder eine Benachrichtigung durchgeführt werden kann. Kritisches Intervall ist hier die Zeit zwischen der Lösung des Problems und der nächsten Aktualisierung, denn falls das das Problem in diesem Zeitraum erneut auftritt, kann keine erneute Benachrichtigung erfolgen. Es ist daher zu empfehlen, die Problemstelle noch einen gewissen Zeitraum über das AdminCenter zu beobachten.

Aufruf


SOGERPSrv -x adminhandler -clearoldproc true

Parameter


-x listhandler

Start des SOGERPSrv zur Überwachung der Indikatoren